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Handwerk at its BeSt³!


Eine Lehre in Gewerbe und Handwerk ermöglicht dir einen gelungenen Start ins Berufsleben. Wie das genau geht, hat die BeSt³ – die Messe für Beruf, Studium und Weiterbildung – von 20. bis 22. Oktober 2011 in der Messe Graz gezeigt.

Sofort eigenes Geld verdienen, Anerkennung bekommen und viel Spaß an einer Arbeit haben, die genau zu dir passt – die Lehre ist gerade heute ein sicheres Sprungbrett in eine tolle Karriere! Bei der BeSt³-Berufsmesse war die Sparte Gewerbe und Handwerk der Wirtschaftskammer Steiermark gemeinsam mit der Lehrlingsstelle und der Industrie mit einem eigenen Stand vertreten und hat auf 483 Quadratmeter 34 Lehrberufe vorgestellt – das sind 34 Wege zu einem Traumberuf. Übrigens: Wenn du dich fragst: „Lehre oder Matura?“ – Man kann auch beides machen! Diese Kombination von Wissen und Können wird immer gefragter.

Vier Info-Cluster gab es auf der BeSt³ zum Thema Lehre zu entdecken: von technischen Berufen wie Mechatronik und Metalltechnik bis zum Baugewerbe wie zum Beispiel Glasbautechnik oder Holztechnik. Berufe rund um die Themen Wohnen, Einrichten und Wohlfühlen wurden ebenfalls vorgestellt: Das sind zum Beispiel Tapezierer, Tischler oder Elektrotechniker. Gesundheit und Wellness liegen auch stark im Trend: Zu diesem Bereich gehören zum Beispiel die Friseure, Zahntechniker oder Masseure.

Viel Info, viele Chancen
Warum eine Lehre einen tollen Job garantiert, erklärt Hermann Talowski, Obmann der Sparte Gewerbe und Handwerk: „Der Wirtschaft gehen die Fachkräfte aus. Mit dem starken Auftritt auf der BeSt³ wollen wir die Lehre stärken und mehr junge Leute zu Fachkräften von morgen machen und ihnen eine berufliche Zukunft geben.“ Infos über deinen Berufsweg bieten dir Profis der Wirtschaftskammer in der zentralen Info-Lounge: Von der Lehrlingsausbildung über das Thema Lehre mit Matura bis zu einer Übersicht über alle Berufsfelder kannst du alles erfahren, was du für deinen Start in den Beruf wissen musst.

Lehrlinge als Superstars
Die Lehre bringt nicht nur sichere Jobs, sondern sogar Weltmeister aufs Siegerstockerl. Das zeigen die Lehrlingswettbewerbe, die steiermarkweit, österreichweit und sogar weltweit stattfinden. Bei den StyrianSkills 2011 – den steirischen Lehrlingswettbewerben – haben 34 junge Leute Gold mit nach Hause genommen. Die Besten der Besten sind im Oktober 2011 in London bei den WorldSkills angetreten. Bei den letzten Europameisterschaften in Lissabon haben die österreichischen Lehrlinge 20 Medaillen abgeräumt – 4 davon gingen in die Steiermark.



Die Besten der Besten

6 Medaillen konnte das österreichische Team bei den WorldSkills 2011 in London erringen. Eine Bronzene ging an den Steirer Thomas Schäffer.

Eines ist klar: Wer zu den im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden Berufsweltmeisterschaften WorldSkills fährt, der versteht sein Handwerk. Schließlich geht es darum, aus den Besten des Landes die Besten der Welt zu küren. Dementsprechend groß ist die Anspannung, die den jungen Profis anzumerken ist. Die Erwartungen sind hoch, auch wenn man es sich nicht auszusprechen getraut. So auch bei Thomas Schäffer. Unter die Top Ten wollte er kommen, verrät der Koch aus Bruck an der Mur später, geworden ist es der hervorragende 3. Platz und damit die Bronzemedaille. „Ein Wahnsinn, dass sich noch eine Medaille ausgegangen ist“, freut sich der der 20-Jährige.
Freude, Erleichterung und berechtigter Stolz sind allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern am Ende des 4-tägigen Wettbewerbs ins Gesicht geschrieben. Denn WorldSkills bedeutet vier Tage Einsatz am Limit – schließlich möchte man in der Oberliga mitspielen. Genau dort spielen definitiv auch die anderen drei Jungprofis aus der Steiermark: die 19-jährige Floristin Lisa Robausch (10. Platz), der 21-jährige Maurer Thomas Gaugl (5. Platz) und der Zimmerer Andreas Schaffer, ebenfalls 21 Jahre und ebenfalls mit dem 5. Platz belohnt. Für beide gab es zusätzlich noch ein Diplom für exzellente Leistungen.

Starkes Team
Exzellente Leistungen erbrachte das gesamte rot-weiß-rote Team, insgesamt 28 junge Top-Fachkräfte aus den unterschiedlichsten Disziplinen – vom Landschaftsgärtner bis zum Tischler, vom Mechatroniker bis zur Steinmetzin (!). 6 Mal brandete schlussendlich Jubel im prominent besetzten österreichischen Fanlager auf. Neben WKÖ-Vizepräsidentin Renate Römer waren auch Unterrichtsministerin Claudia Schmied, WK-Steiermark-Präsident Josef Herk und der Obmann der steirischen Sparte Gewerbe und Handwerk, Hermann Talowski, unter den „Schlachtenbummlern“. Eine Goldmedaille gab’s für die Malerin Renate Lässer (V), für den Konditor Stefan Lubinger (OÖ) und den Metalltechniker Florian Salhofer (T), Silber ging an den Installateur Stefan Eichinger (NÖ) und Bronze an den Fliesenleger Andreas Liftinger (V). Damit landete das österreichische Team in der Medaillenwertung auf dem 10. Platz. Als Draufgabe nahm das Team Austria gleich 12 Leistungsdiplome mit nach Hause und hat damit seinen Ruf als exzellente Fachkräftenation eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Event der Extraklasse
Der Stellenwert der WorldSkills zeigt sich auch an den Orten, an denen die Meisterschaften über die Bühne gingen: Austragungsort war das riesige Messegelände ExCel London, mit über 90.000 m2 Gesamtfläche, verteilt auf zwei jeweils einen Kilometer lange Hallen. Eröffnungs- und Schlussfeier wurden in der unweit des Messegeländes gelegenen imposanten O2-Arena im Osten Londons abgehalten. Beindruckend auch die Fakten: rund 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 50 Nationen in über 40 Wettbewerben. Gesamtbesucherzahl: 200.000 an 4 Tagen – die größte Veranstaltung, die man in ExCel London je gesehen hat! Übrigens: Die nächsten WorldSkills gehen 2013 in Leipzig über die Bühne. Grund zum Jubeln gibt’s jedoch hoffentlich schon ein Jahr früher: 2012 stehen die EuroSkills im belgischen Spa-Francorchamps am Programm.

Weitere Informationen und Bilder:
www.worldskills.org
www.flickr.com/photos/worldskills


EURO SKILLS - Auszeichnung für Anton Matlas


Europameister Anton Matlas mit Landeshauptmann Franz Voves

Wie weit man mit einer guten Fachausbildung kommen kann, zeigte der Europameister Anton Matlas, Spitzer Dach Graz, der in Lissabon die Goldmedaille nach Hause holen konnte. Erfreulich auch, dass endlich auch die Presse von diesen erfolgen Notiz genommen hat, für die Kleine Zeitung war es immerhin eine Titelseite wert. Zahlreiche Ehrungen durch den Bundespräsidenten oder den Landeshauptmann zeugten von der Anerkennung dieser herausragenden Leistung.


 

EURO SKILLS 2010 In Lissabon – Eine Erfolgsgeschichte für das Handwerk


Empfang am Flughafen Wien-Schwechat: v.l. BIM KoR Fischer, WKÖ Vize-Präsidentin Römer, Lehrlingswart Hack, Europameister Holzer, Trainer Tobisch, BLW Feuchter, LIM Grebien

30 Handwerker – 19 Medaillen, aber der Beste von allen Handwerkern - ein steirischer Maler: „Bernhard Holzer“!
Mit dem größten Abstand und einem Punktemaximum, das kein anderer Handwerker erreichen konnte wurde er nicht nur Europameister der „Painter“, sondern bester Teilnehmer Österreichs! Es war ein emotionaler Akt des Zusehens als die Goldmedaille überreicht wurde und Bernhard mit der Österreichischen Fahne in den Händen die Europameisterwürde entgegennahm!

Ein besonderer Dank gebührt an dieser Stelle aber auch an dem Sponsor, der Firma „Synthesa“, die an den Erfolg geglaubt hat und mit deren Hilfe am Materialsektor unglaublich effizient trainiert werden konnte.

Ing. Hannes Mayerhofer konnte sich selbst davon bei der Staatsmeisterschaft in Salzburg überzeugen und Bernhard  alles Gute für den Bewerb wünschen!
Am 9. Dezember, einem Donnerstag, begann der Wettbewerb und dauerte bis zum 11.Dez. Samstag 15 Uhr.  Insgesamt  wurde in 18 Stunden ein Wettbewerb durchgeführt, der eine unglaubliche Kondition von allen Teilnehmern abverlangte. Gepaart mit Konzentration, enormer Willenskraft und sauberem, technischem Handwerkskönnen konnte sich hier Bernhard Holzer von allen anderen Teilnehmern absetzen und seine Kraft in der Umsetzung zeigen. Mit einer Tür, stehend beschichtet mit der Rolle und Acryllack, die kein anderer so sauber und oberflächenrein zusammen brachte, einem Türstock, an dem die Augen der Experten zu glitzern begannen, weil sie sich im Spiegel sehen konnten und einer Tapezierung an der man mit freiem Auge den Stoß fast nicht finden konnte. Einfach „Meisterlich – Europameisterlich“.  Das freie Gestaltungselement, ideal entworfen von seinem Trainer Michael Tobisch, wurde zum „Hingucker“, als Bernhard mit lockerer Hand die Restfolien entfernte und sein Kunstwerk damit enthüllte. Eine Ansammlung am Stand war sofort die Reaktion aller Besucher, die mit verfolgen konnten, wie ein Steirer sich international als bester Handwerker präsentiert.
Mit frischem Design, ruhiger Routine, einer unglaublichen Automatisierung aller Arbeiten bis zur Perfektion und damit ein würdiger Europameister.

Wer hat´s erfunden? Wo kommt dieses handwerkliche Geschick her? Nicht aus der Schweiz, sondern aus Weiz! Aus dem bundesinnungsmeisterlichen Betrieb Fischer, dessen Sohn Jochen mit Bernhard einen hervorragenden Mitarbeiter ausgebildet hat und der bereits sein Talent beim Bundeslehrlingswettbewerb 2007 mit einer Silbernen Medaille zeigte. Das aus dieser Silbernen und aus einem 2.Platz bei der Ausscheidung 2009 zu den World Skills jetzt dieser Erfolg wird, konnte man an der sehr positiven handwerklichen Entwicklung von Bernhard Holzer aber nur erahnen und erhoffen. Die gute Ausbildung macht es aus. Der Grundstock zum Europameister wurde im Betrieb „Fischer“ aus Weiz gelegt und Michael Tobisch hat mit seiner Erfahrung des Weltmeisters die technische Handwerksleistung verfeinert. Bereits im Frühjahr legte Bernhard auch noch die Maler - Meisterprüfung in der Wirtschaftskammer erfolgreich ab und hatte danach das notwendige Rüstzeug für die Vorbereitung auf das Projekt „Euro-Skills“
Ca. 650 Trainingsstunden später  konnten seine Eltern, Freunde, Begleiter, die Landesinnung, sein Lehrherr – Bundesinnungsmeister KoR Egon Fischer, BLW Alois Feuchter und sein Trainer  beim VIP-Empfang den frisch gebackenen  Europameister feiern und Ihm zu seiner Leistung herzlichst gratulieren. Diese Gratulationen werden nicht die Letzten sein, denn in den kommenden Tagen macht sich die Konsequenz des Trainings bezahlt und Europameister Bernhard wird seinen Erfolg noch oft erzählen müssen….

Wir alle gratulieren nochmals zu diesem grandiosen Erfolg und wünschen für seinen weiteren Lebensweg das Allerbeste!

Bericht von Alois Feuchter
Landesinnungsmeister-Stv./Bundeslehrlingswart


 

Get To the Top Recruiting Day

Die steirischen Dachdecker und Spengler stellen ihren Beruf vor.

Nachwuchsarbeit wird bei den Dachdecker- und Spenglerbetrieben groß geschrieben, werden doch seit mehreren Jahren über die Innung alle steirischen Haupt- und Polytechnischen Schulen besucht um den Schülern die Lehrberufe vorzustellen.

Diesmal gingen die Innungsmeister Helmut Schabauer und Gerhard Freisinger den umgekehrten Weg und luden interessierten Jugendlichen zu einem Schnuppertraining in die Grazer Berufsschule. 100 junge Leute folgten der Einladung zum Recruiting Day, um nun selbst Hand anzulegen und im Stationenbetrieb ihre Schwindelfreiheit testeten, Bleche selbst bogen und Dachziegel aufzudecken. Mit großem Eifer waren die Teilnehmer bei der Sache, unterstützt vom Lehrerteam der Berufsschule in St. Peter. Alle wurden in den einzelnen Bereichen auch entsprechend auf ihre Eignung bewertet.

Ein Vortrag zum Thema Lehre mit Berufsmatura, die immer mehr im Kommen ist, rundete diesen Informationsvormittag ab.

„Es hat sich gezeigt, dass unsere Bemühungen fruchten, zeigten sich Schabauer und Freisinger gemeinsam rückblickend sehr zufrieden, denn viele hier wussten vorher nicht um die Chancen, die diese Lehrberufe bieten.“ Und mit dem Einblick was der Berufseinstieg alles dermöglichen kann, bis hin zum Berufsweltmeister, haben viele der Anwesenden beschlossen, sich bei Betrieben zu bewerben.


Ich interessiere mit wirklich für diesen Beruf, weil Friseurin wollen eh so viele werden, meinte die dreizehnjährige Kathrin Gruber aus Nestelbach von der Realschule Laßnitzhöhe. Ich finde, das ist wirklich kein typischer Frauenberuf.


Die Innungsmeister Schabauer und Freisinger freuen sich über das positive Echo.


Zahlreiche Jugendliche interessieren sich konkret für die Berufe „on top“


 

Preisüberreichung bei Get to the top-Gewinnspiel


Von links nach rechts: Dir. der Polytechnischen Schule Kirchbach OSR Dir. Ernst Radaschitz, Gewinnerin Angelika Walter, LIM Gerhard Freisinger, LIM Helmut Schabauer

Im Zuge der Lehrlingsinitiative “Get to the top“ der steirischen Dachdecker und Spengler wurden iPods verlost. Kevin Predl von der Hauptschule Hausmannstätten sowie Angelika Walter von der Polytechnischen Schule Kirchbach konnten diesen Preis aus den Händen von Innungsmeister Freisinger und Innungsmeister Schabauer entgegennehmen.


 

Steirischer Sensationserfolg der Maurerlehrlinge

Spannendes Österreich-Finale der Jungmaurer an der BAUakademie Hohenems


Foto: ©WKO

Spannung pur und einen steirischen Erfolg auf ganzer Linie bot das Österreich-Finale der besten Nachwuchs-Maurer Österreichs, das von 30.September bis 2.Oktober erstmals an der BAUakademie Vorarlberg stattfand. Stolz und Freude standen dem Sieger ins Gesicht geschrieben: Der erste Platz ging an den Steirer Thomas Gaugl, gefolgt von Christopher Grubholz und Matthias Moosbrugger, beide ebenfalls aus der Steiermark. Die Jury unter Vorsitz von Baumeister BM Ing. Reinhard Moosmann und Baumeister Prok.Friedrich Mohr zeigte sich einmal mehr von den Spitzenleistungen des heimischen Bau-Nachwuchses beeindruckt. Diese zu fördern und sichtbar zu machen ist auch das Ziel de erfolgreichen Kampagne „Bau deine Zukunft“ der Bundesinnung Bau.

Ein paar Millimeter gaben den Ausschlag: Die Entscheidung war knapp, die Freude bei den Siegern dementsprechend groß. Thomas Gaugl vom Ausbildungsbetrieb Hammerl Bau GmbH gewann das Österreich-Finale vor seinen steirischen Kollegen Christopher Grubholz von Porr GmbH und Matthias Moosbrugger vom Bauunternehmen Granit GmbH.
Insgesamt 23 Teilnehmer aus ganz Österreich wurden beim Bundeswettbewerb nach den Kriterien Genauigkeit, Geschwindigkeit und Optik bewertet. Die neunköpfige Jury unter dem Vorsitz von zeigte sich von der Einsatzbereitschaft und dem Können des Bau-Nachwuchses einmal mehr beeindruckt.
Im praktischen Teil stellten die Teilnehmer beim Bau eines Wettbewerbsstückes ihre handwerklichen Fähigkeiten unter Beweis. Dabei waren verschiedene Schwierigkeitsgrade wie z.B. Putzflächen, Gesimse und Sichtmauerwerke wie z.B. eine Säule zu meistern. Im theoretischen Teil wurde das Fachwissen der Kandidaten zu den Themen Bautechnik, Fachrechnen und Fachzeichnen getestet.

Wirtschafts-Landesrat Mag Karl-Heinz Rüdisser, Bundesinnungsmeister KommR Bmstr. Hans-Werner Frömmel sowie Landesinnungsmeister DI Franz Drechsler und DI BM Hubert Rhomberg überreichten die Preise an die strahlenden Sieger. In ihren Ansprachen betonten sie dabei die beeindruckenden Leistungen der heimischen
Bau-Lehrlinge, sowie deren professionelle Einstellung zum Maurerberuf. Dass sich immer mehr junge Menschen für diesen Beruf entscheiden, dazu trägt neben einem international einzigartigen Ausbildungsmodell und den vielfältigen Berufsprofilen am Bau nicht zuletzt auch die guten Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten bei.

Triale Ausbildung der Bauwirtschaft ist „State of the art“ in Österreich
Die Erfolge des österreichischen Bau-Nachwuchses kommen nicht von ungefähr: sie sind auch das Ergebnis eines in Österreich einzigartigen Ausbildungsmodells: Im Rahmen der “trialen” Ausbildung werden die Lehrlinge in den Unternehmen, in der Berufsschule und in den bundesweit eingerichteten „BAUAkademien“ ausgebildet.
Die Qualifizierung von MitarbeiterInnen und Führungskräften im Bauwesen wird mit der zielgerichteten Arbeit der BAUAkademie ständig gefördert. Für die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Bauunternehmen sind gut ausgebildete MitarbeiterInnen von großer Bedeutung. Durch die verstärkte Internationalisierung der Baubranche punkten Fachkräfte aus Österreich nun mit ihrem Wissen bei Aufträgen in ganz Europa. Denn eine fundierte Basisausbildung und regelmäßige Fortbildung sind ein wichtiges Standbein bei wachsendem Konkurrenzdruck und offenen Grenzen. „Daher haben wir das Motto ,lebenslanges Lernen’, denn gute Qualifizierung ist im Baugewerbe eine Garantie für eine erfolgreiche Zukunft“, meint KommR Bmstr. Hans-Werner Frömmel.
Wer mehr über die Chancen der Berufe am Bau, Verdienstmöglichkeiten und Stellenangebote erfahren möchte, besucht auch die Website www.baudeinezukunft.at.


 

Gold + Silber für die Steiermark!

Die besten Maler Österreichs, je 2 aus jedem Bundesland, traten zum Bundeslehrlingswettbewerb im Wiener Rathaus an, um den Besten ihres Handwerks zu küren! Und auch diesmal, nach 2008 in Absam in Tirol, wurde der Sieg in die Steiermark geholt! Daniel Andra vom Lehrbetrieb Hack Harald aus Leibnitz gewann den 1. Preis, gefolgt vom 2. Steirer, Wolfgang Schriebl, ausgebildet von Wolfgang Tschepp aus Graz, der die Silbermedaille erreichte. Den 3. Platz holte Veronika Lang aus Vorarlberg. Bundeslehrlingswart Alois Feuchter, der auch in der Steiermark für die Lehrlingsausbildung und die Wettbewerbe zuständig ist, konnte sich freuen, dass die Steiermark nach wie vor das Maß des Handwerks der Maler & Anstreicher ist! Mit dem hervorragenden Trainerteam um Lehrlingswartstv. Harald Hack und dem regierenden Berufsweltmeister Michael Tobisch wurde somit ein Glücksgriff in der Nachwuchsarbeit getan, der es ermöglicht serienweise Topresultate seit mehr als 10 Jahren stets in die Steiermark zu bringen.


Von links nach rechts: BIM KoR Egon Fischer, LWstv. Harald Hack, Sieger Daniel Andra, Weltmeister Michael Tobisch, 2. Platz Wolfgang Schriebl, Bundeslehrlingswart Alois Feuchter, LIMstv. Josef Eibegger

„Paint your future“, ein Slogan der Steirischen Malermeister für die Nachwuchsarbeit ist nicht nur absolut zutreffend, sondern zeigt auch die großartigen Zukunftschancen des Berufes der Maler & Anstreicher auf!

www.futurepainting.at


Die Gewinner des Preisausschreiben „get to the top“


Kürzlich wurden persönlich von LIM Paul Spitzer und LIMStv Ludwig Schüppel zwei IPods an die Gewinner des Preisausschreiben get to the top überreicht. In Kapfenberg war der Schüler Kevin Strassegger der glückliche Gewinner und in Knittelfeld Dominik Weninger, der es sich nehmen ließ trotz Krankheit in die Schule zu kommen um den Preis zu übernehmen. Die steirischen Dachdecker und Spengler setzen ihre Berufsinformationstour in den Steirischen Schulen damit fort, wo  die Lehre in diesen Branchen vorort vorgestellt wird.

www.get-to-the-top.at


Berufswettbewerb für Jungfachkräfte im Beruf FloristIn


Fotos: Bundesinnung der Gärtner und Floristen

Beim Berufswettbewerb für Jungfachkräfte im Beruf FloristIn, der am 8. und 9. November 2008, in der Halle des Blumengroßmarkts Inzersdorf/Wien mit der großzügigen Unterstützung der Marktgemeinschaft Blumengroßmarkt Wien stattfand, ging die Steirerin Michaela Glawogger gegenüber ihren acht Mitkonkurrenten als klare Siegerin hervor.

Dieses Ergebnis war aufgrund der hervorragenden Werke, die die acht Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer (aus Wien) während der zwei Wettbewerbstage gestalteten nicht vorhersehbar, konnte man doch vom Fachpublikum hören, dass es viele Favoriten gab.

Für die Jury, die sich aus den bekannten Floristinnen Ulli Wandl, Theresia Streisselberger und dem bekannten Floristen Robert Buchsbaum zusammensetzte, war es nicht leicht eine Entscheidung zu treffen, da aufgrund des Warenangebots, aus dem die Teilnehmer ohne Einschränkung selbst wählen konnten, eine große Vielfalt an Farben, Design und Stilen vorhanden war. Robert Buchsbaum erklärte zur Entscheidung der Jury, dass aufgrund des einheitlich hohen Niveaus der Teilnehmer und der qualitativ hochwertigen Werkstücke in mehreren Schritten eine Bewertung erfolgen musste und schließlich aufgrund der objektiven Kriterien, die auch bei Internationalen Wettbewerben entscheidend sind, die Siegerin ermittelt wurde.

Die zwanzigjährige Michaela Glawogger, die selbst über ihren Sieg überrascht war, da sie ihre Konkurrenz sehr stark empfand, konnte sich mit ihren klaren und harmonischen Arbeiten von ihrer Konkurrenz absetzen und so die Jury überzeugen. Damit hat sie sich die Teilnahme am Internationalen Wettbewerb „Worldskills 2009“, der vom 1. bis 6 September 2009 in Calgary/Kanada stattfinden wird, gesichert. In Kanada wird sie mit FloristInnen aus der ganzen Welt um den Weltmeister-Titel kämpfen. Um auf den Tage in Kanada gut vorbereitet zu sein, möchte Michaela Glawogger neben dem Training auch einen Sprachkurs besuchen, um sich mit den anderen Teilnehmern austauschen zu können und für diesen Wettbewerb gut vorbereitet zu sein.

Karin Hofer, die Expertin der Bundesinnung der Gärtner und Floristen, die den Wettbewerb fachlich betreut hat, freut sich schon auf die Zusammenarbeit mit Michaela Glawogger, da in verschiedenen Workshops für die Teilnahme in Kanada trainiert werden wird.

Bundesinnungsmeister KommR Rudolf Hajek, freut sich, dass aus ganz Österreich junge FloristInen an diesem Wettbewerb teilgenommen haben. Dieser Wettbewerb zeigt wieder einmal, dass die Ausbildung zur Floristen/zum Floristen auf einem sehr hohen Niveau erfolgt. Besonders begeistert war Rudolf Hajek von dem Engagement der jungen FloristInnen und den hochwertigen Arbeiten der Teilnehmer. Bei der Ortswahl wurde die richtige Entscheidung getroffen, da neben der Unterstützung durch die Marktgemeinschaft Blumengroßmarkt Wien die TeilnehmerInnen bei der Auswahl der Blumen und Materialien eine freundliche und zugleich herzliche Unterstützung von den Gärtnern und Großhändlern erhalten haben.

Bei der Siegerehrung, die von Frau Ing. Angelika Oliva-Ertl souverän moderiert wurde, erhielten jene Teilnehmer, die nicht nach Kanada fahren werden, Urkunden und einen Warengutschein für ein Fachmagazin. Thomas Tergowitsch und Silvia Pfeiler die den zweiten bzw. den dritten Platz erzielten, wurden bei der Siegerehrung überrascht, da sich aufgrund ihres Ergebnisses die Chance erhalten, gemeinsam 2010 am Wettbewerb „Euroskills“ teilzunehmen, der 2010 in Polen stattfinden wird.

Homepage von Worldskills


GOLD bei der Euroskills für Stefan NATTER

Stefan Natter holte bei der Euroskills 2008 in Rotterdam die Goldmedaille im Einzelbewerb und die Silbermedaille im Mannschaftsbewerb

Wieder einmal ein sehr erfolgreicher Auftritt der dualen Berufsausbildung bei der Euroskills in Rotterdam, der Europäischen Meisterschaft für Handwerksberufe. Die Euroskills fand heuer zum ersten Mal statt und ist als Erweiterung zur Worldskills gedacht. Erweiterung deshalb, da hier einerseits neben den Einzelbewerben auch Teambewerbe stattfinden und andererseits die Wettbewerbe realitätsnäher ablaufen.

Stefan Natter von der Fa. Walter Albrecht GesmbH & Co KG aus Au / Vorarlberg hat mit einer hervorragenden Leistung die Goldmedaille im Einzelbewerb geholt. Die Arbeiten entsprachen der einer üblichen Sanitär- und Heizungsinstallation. Im selben Arbeitsbereich errichtete der Österreicher Andreas Indrist von der Fa. ERA Elektrotechnik Ramsauer GmbH aus Innsbruck / Tirol die Elektroinstallation und der Deutsche Toni Weber die Klimainstallation. Als Mann-schaft konnten die drei Bewerber die Silbermedaille holen. Knapp geschlagen vom hervorra-genden holländischen Team.

Die beiden Betreuer Johannes Mayerhofer – Installation und Christian Bräuer – Elektrotechnik waren mit ihren Schützlingen sehr zufrieden: „Die Einstellung und das gegenseitige Verständnis war hervorragend, obwohl die beiden sich erst kurz vor dem Wettbewerb kennen gelernt haben.“

Beim gestrigen Empfang am VIP Terminal des Wiener Flughafens unterstrich Staatssekretärin Christine Marek die Bedeutung der dualen Ausbildung. Der Erfolg der österreichischen Mannschaft – zweitbeste Nation – zeigte uns, dass Österreich mit der dualen Ausbildung den richtigen Weg geht und Österreichs Unternehmer diese Form der Ausbildung sehr ernst nehmen. Stefan Natter befand sich bereits auf dem Weiterflug nach Vorarlberg, wo die dortige Landes-innung ihm einen gebührenden Empfang bereitete.

EuroSkills 2008 Medaillenwertung (PDF)


„Gipfeltreffen“ der Jung-Dachdecker

Beim Bundeslehrlingswettbewerb der Dachdecker in Graz zeigte der Nachwuchs sein Können.

9 Dachdecker-Lehrlinge aus ganz Österreich trafen sich am 19. September 2008 in der Landesberufsschule Graz 5 zum 33. Bundeslehrlingswettbewerb. Einen ganzen Tag lang galt es, das in den Betrieben Erlernte vor den kritischen Augen einer Expertenjury unter Beweis zu stellen. Auf dem Programm standen jede Menge knifflige theoretische Aufgaben aus den Bereichen Fachrechnen und Fachzeichnen sowie allgemeine Fragen zu den Themen Werkstoffkunde, Arbeitssicherheit, Dachformen oder ÖNORMEN. Selbstverständlich mussten die Lehrlinge auch in der Praxis zeigen, dass sie ihr zukünftiges Handwerk verstehen. Das komplette Eindecken eines Daches gehörte ebenso zu den praktischen Aufgaben wie das Herstellen eines Firstgebindes samt Kragengebinde.

Am Ende hatte Alexander Sandholzer (Peter GmbH & Co KG) aus Vorarlberg die Nase vorn, gefolgt von Marco Baier (Wanzmann GmbH & Co KG) aus Niederösterreich sowie Michael Perwein (Alois Perwein Ges.m.b.H.) aus Salzburg. „Die Entscheidung war sehr knapp“, erzählt der Sieger, „schließlich waren ja die Besten aus ganz Österreich am Start.“ Der 19-jährige Vorarlberger ist im vierten Lehrjahr und absolviert eine Doppellehre Dachdecker/Spengler. Den Lehrabschluss hat er bald in der Tasche: „Dann möchte ich die Meisterprüfung machen.“ Und auch im Siegen hat Alexander Sandholzer bereits Erfahrung: Den heurigen Bundeslehrlingswettbewerb der Spengler hat er nämlich auch für sich entschieden! Jetzt winkt vielleicht sogar die Teilnahme bei den Berufsweltmeisterschaften in Calgary/Kanada im nächsten Jahr.

Rückfragen und Kontakt:
Dr. Bernd Haintz, Innungsgeschäftsführer Baunebengewerbe, Spengler
Wirtschaftskammer Steiermark
T  0316 601-473
M bernd.haintz@wkstmk.at

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